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Qualität und Prüfung

Laboranalyse von Pellets

Was sich an Pellets messen lässt, nach welchen Normen, was ein seriöser Prüfbericht enthalten muss und warum das Ergebnis davon abhängt, wer die Probe wo entnommen hat.

Normen ISO/TC 238 – Ausgaben mit Stand 11.09.2026Kein eigenes Labor
Auf dieser Seite

Wir haben kein eigenes Labor. Ergebnisse, die wir als „unabhängige Analyse“ veröffentlichen, stammen aus Prüfberichten externer Labore – stets mit Angabe der Prüfstelle, der Berichtsnummer und des Datums. Diese Seite erklärt, wie man solche Berichte liest und bewertet.

Was sich an Pellets prüfen lässt

Für alle Parameter, die in den ENplus-Klassen und in der Norm ISO 17225-2 vorkommen[1],[11], gibt es genormte Prüfverfahren. Erarbeitet werden sie vom Technischen Komitee ISO/TC 238 „Solid biofuels“, dessen Katalog die jeweils aktuellen Ausgaben ausweist[14]. Dadurch lässt sich ein Aschewert aus einem Labor in Polen mit einem aus Österreich vergleichen – vorausgesetzt, beide wurden nach demselben Verfahren bestimmt und für denselben Bezugszustand angegeben.

In der Praxis gliedern sich Pelletanalysen in drei Gruppen:

  • Physikalische Eigenschaften – Abmessungen, Schüttdichte, Rohdichte, mechanische Festigkeit, Feinanteil. Sie zeigen, wie die Pellets den Transport überstehen und wie sie sich in der Förderschnecke verhalten.
  • Brennstofftechnische Eigenschaften – Wassergehalt, Aschegehalt, Heizwert, Ascheschmelzverhalten. Sie zeigen, wie viel Energie Sie kaufen und wie viel Arbeit Ihnen der Kessel machen wird.
  • Chemische Zusammensetzung – Stickstoff, Schwefel, Chlor, Hauptelemente und Schwermetalle. Sie geben Auskunft über Emissionen, Korrosion und die Reinheit des Rohstoffs.

Parameter und Prüfverfahren

Die Tabelle ordnet jedem Parameter die Methodennorm (aktuelle Ausgabe) zu, den Bezugszustand, in dem das Ergebnis üblicherweise angegeben wird, und das, was das Ergebnis für Käufer bedeutet. Die Grenzwerte der Klassen finden Sie im Bereich Zertifikate.

Pelletparameter und Prüfverfahren nach den Normen von ISO/TC 238
ParameterVerfahren (Norm)BezugszustandWas das Ergebnis aussagt
WassergehaltISO 18134-1:2022 (Referenzverfahren), ISO 18134-2:2024 (vereinfachtes Verfahren), ISO 18134-3:2023 (Analysenprobe)[15]AnlieferungszustandWie viel Wasser der Brennstoff enthält. Wasser liefert keine Energie, sondern verbraucht sie beim Verdampfen. Teil 3 dient dazu, andere Ergebnisse auf den wasserfreien Zustand umzurechnen.
AschegehaltISO 18122:2022[16]wasserfreiWie viel unbrennbarer Rückstand nach der Verbrennung übrig bleibt. Ein erhöhter Aschegehalt deutet oft auf Rinde oder mineralische Verunreinigungen hin.
Brennwert (Hs) und Heizwert (Hi)ISO 18125:2017[17]wasserfrei und/oder AnlieferungszustandWie viel Energie ein Kilogramm Brennstoff enthält. Für Käufer zählt der Heizwert im Anlieferungszustand, denn diesen nutzt der Kessel tatsächlich.
SchüttdichteISO 17828:2025[20]AnlieferungszustandMasse eines Kubikmeters geschütteter Pellets – wichtig für das Fassungsvermögen von Vorratsbehälter und Lagerraum.
Mechanische FestigkeitISO 17831-1:2025[18]AnlieferungszustandAbriebfestigkeit der Pellets bei Transport und in der Förderschnecke. Eine geringe Festigkeit bedeutet mehr Staub im Sack und im Vorratsbehälter.
Feinanteil (< 3,15 mm)ISO 5370:2023 (ersetzt die zurückgezogene ISO 18846:2016)[19]AnlieferungszustandAnteil von Staub und Bruch in der geprüften Charge. Das Ergebnis hängt vom Ort der Probenahme ab – im Werk oder nach dem Transport.
Länge und DurchmesserISO 17829:2025[21]AnlieferungszustandOb die Pellets zu Brenner und Förderschnecke passen; Anteil kurzer und zu langer Pellets.
Rohdichte der PelletsISO 18847:2024[27]AnlieferungszustandWie stark ein einzelnes Pellet verdichtet ist. ENplus verlangt die Angabe des Werts, ohne Grenzwert.
Stickstoff (N)ISO 16948:2015 (C, H, N)[22]wasserfreiBeeinflusst die Stickoxidemissionen. Ein Ergebnis deutlich über dem für naturbelassenes Holz typischen Wert deutet auf Beimischungen anderer Rohstoffe hin.
Schwefel (S) und Chlor (Cl)ISO 16994:2026 (ersetzt ISO 16994:2016)[23]wasserfreiElemente, die für Korrosion und Emissionen verantwortlich sind. In naturbelassenem Holz kommen sie nur in sehr geringen Mengen vor.
Ascheschmelzverhalten (u. a. Ascheerweichungstemperatur DT)ISO 21404:2020[24]bei 815 °C hergestellte AscheBei welcher Temperatur die Asche erweicht und im Brenner zu verschlacken beginnt.
Hauptelemente (Al, Ca, Fe, Mg, P, K, Si, Na, Ti)ISO 16967:2015[25]wasserfreiZusammensetzung der Asche – hilft, die Neigung zur Verschlackung zu erklären und mineralische Verunreinigungen zu erkennen (z. B. Silizium aus Sand).
Spurenelemente / Schwermetalle (As, Cd, Cr, Cu, Pb, Hg, Ni, Zn)ISO 16968:2015[25]wasserfreiOb der Rohstoff lackiertes oder imprägniertes Holz oder andere Verunreinigungen enthielt.

Bezugszustand gemäß den Anforderungen von ENplus ST 1001:2022 (Tabelle 4). Methodennormen sind kostenpflichtig; die Ausgaben wurden im Katalog von ISO/TC 238 bestätigt.

Einige Normänderungen sollten Sie beim Lesen älterer Berichte kennen: Die Bestimmung des Feinanteils nach ISO 18846 wurde durch ISO 5370:2023 ersetzt, und Schwefel und Chlor werden heute nach ISO 16994:2026 statt nach der Ausgabe von 2016 bestimmt. Das Ascheschmelzverhalten beschreibt ISO 21404:2020, die CEN/TS 15370-1:2006 abgelöst hat[19],[23],[24]. Ältere Normnummern im Bericht bedeuten keinen Fehler – sie zeigen aber, dass die Analyse nicht mehr aktuell ist oder das Labor seine Verfahren nicht aktualisiert hat.

ENplus verlangt, dass im Bericht zum Ascheschmelzverhalten alle in ISO 21404 genannten charakteristischen Temperaturen angegeben werden; die Asche für diese Prüfung wird bei 815 °C hergestellt[1].

Probenahme – die halbe Aussagekraft des Ergebnisses

Das Labor untersucht, was es erhalten hat. Das Ergebnis ist genau so repräsentativ wie die Probe. Deshalb gibt es eigene Normen für die Probenahme und Probenvorbereitung bei Biobrennstoffen: ISO 18135:2017 (Probenahme), ISO 21945:2020 (vereinfachtes Verfahren für kleine Anwendungen) und ISO 14780:2017 mit der Änderung von 2019 (Probenvorbereitung)[26].

Wer hat die Probe entnommen?

Diese Frage wiegt schwerer als die Akkreditierungsnummer. Wir unterscheiden drei Fälle:

  • Probe von einer unabhängigen Person entnommen (Inspektor, Labor, Käufer) – aus einer bestimmten Charge und nach festgelegtem Verfahren: höchste Aussagekraft.
  • Probe im Handel gekauft – ein Sack aus dem Großhandel oder aus einem Geschäft. Sie zeigt, was tatsächlich beim Kunden ankommt, doch ein einzelner Sack muss nicht die gesamte Produktion repräsentieren.
  • Probe vom Hersteller eingereicht – der Bericht kann völlig korrekt sein, wir wissen aber nicht, ob die Probe aus einer typischen Charge stammt. Solche Ergebnisse kennzeichnen wir als Quelle: Herstellerangabe, bis eine unabhängig entnommene Probe sie bestätigt.

Wo wurde die Probe entnommen?

Manche Parameter verändern sich unterwegs. ENplus legt die Messpunkte fest: Die mechanische Festigkeit wird bei der Beladung des Transportmittels im Werk bestimmt, der Feinanteil loser Ware am Werkstor oder bei der Verladung für Endkunden und der Feinanteil in Säcken beim Abfüllen[1]. Ein Sack, der einige Hundert Kilometer zurückgelegt hat und mehrmals umgeschlagen wurde, kann mehr Staub enthalten als am Tag der Abpackung. Ein Ergebnis aus dem Handel ist daher nicht direkt mit einem beim Hersteller gemessenen Grenzwert vergleichbar – für Käufer aber genauso wichtig.

Was ein professioneller Prüfbericht enthalten muss

Die folgende Liste gibt unsere redaktionellen Kriterien wieder: Ohne diese Elemente betrachten wir ein Dokument nicht als vollständige Datenquelle zum Produkt. Zeigt Ihnen ein Verkäufer „Analyseergebnisse“ als Tabelle im Angebot, bitten Sie um den vollständigen Bericht.

Name und Anschrift des LaborsVollständige Angaben zu der Stelle, die die Analyse durchgeführt hat – nicht nur zum Auftraggeber.
Akkreditierung mit NummerAkkreditierungsnummer nach ISO/IEC 17025 und Kennzeichnung, welche Ergebnisse unter den Akkreditierungsumfang fallen.
Nummer und Datum des BerichtsEindeutige Nummer, mit der sich der Bericht beim Labor verifizieren lässt; Ausstellungsdatum.
Identifikation der ProbeProduktname, Hersteller, Durchmesser, Chargen- oder Seriennummer vom Sack, Beschreibung der Verpackung.
Angaben zur ProbenahmeWer die Probe wann und wo nach welchem Verfahren entnommen hat – oder der Vermerk, dass der Auftraggeber die Probe eingereicht hat.
Eingangs- und PrüfdatumZeigen, ob sich das Ergebnis auf die aktuelle Produktion bezieht.
Verfahren mit NormnummernFür jeden Parameter die Methodennorm, am besten mit Ausgabejahr (z. B. ISO 18122:2022).
Ergebnisse mit Einheit und BezugszustandJedes Ergebnis mit Einheit und der Angabe: Anlieferungszustand oder wasserfrei.
MessunsicherheitSofern das Labor sie angibt – hilfreich, wenn das Ergebnis nahe an der Klassengrenze liegt.
Unterschrift und FreigabeDie Person, die den Bericht freigibt; Bericht vollständig, ohne fehlende Seiten.

Akkreditierung des Labors: ISO/IEC 17025

Die Kompetenz von Prüflaboratorien regelt die Norm ISO/IEC 17025 (Internationale Norm mit Anforderungen an die Kompetenz, Unparteilichkeit und einheitliche Arbeitsweise von Prüf- und Kalibrierlaboratorien.). Akkreditiert wird danach von der nationalen Akkreditierungsstelle – in Polen vom Polnischen Akkreditierungszentrum (Polskie Centrum Akredytacji)Daten noch zu verifizieren: Keine Quelle im Quellenverzeichnis der Website. Das ENplus-System verlangt, dass an der Zertifizierung beteiligte Prüfstellen nach ISO/IEC 17025 im Rahmen der EA/ILAC-Abkommen akkreditiert sind[8].

Das entscheidende Wort ist Umfang. Eine Akkreditierung gilt nicht für „das ganze Labor“, sondern nur für die konkreten Verfahren, die im Akkreditierungsumfang aufgeführt sind. Ein Labor kann für die Bestimmung von Asche- und Wassergehalt akkreditiert sein und die mechanische Festigkeit mit einem nicht akkreditierten Verfahren prüfen. Deshalb:

  • lassen Sie sich die Akkreditierungsnummer geben und prüfen Sie den Umfang im Register der Akkreditierungsstelle,
  • vergleichen Sie die Normnummern im Akkreditierungsumfang mit den Verfahren im Bericht,
  • prüfen Sie, ob Ergebnisse aus akkreditierten Verfahren im Bericht gekennzeichnet sind.

Fehlt eine Akkreditierung, heißt das nicht, dass das Ergebnis schlecht ist – wissenschaftliche Untersuchungen oder interne Kontrollen werden oft auch ohne sie sorgfältig durchgeführt. Es bedeutet aber, dass keine unabhängige Stelle die Kompetenz des Labors bestätigt hat.

Wer feste Biobrennstoffe analysiert

Pellets und andere feste Biobrennstoffe werden von verschiedenen Arten von Stellen untersucht. Jede hat eine andere Rolle und einen anderen Wert als Informationsquelle:

Arten von Stellen, die Pellets analysieren
Art der StelleTypische RolleWorauf Sie achten sollten
Akkreditierte kommerzielle PrüflaboreAnalysen im Auftrag von Herstellern, Händlern und AbnehmernAkkreditierungsumfang, der Verfahren für feste Biobrennstoffe abdeckt
Forschungsinstitute und HochschulenWissenschaftliche Untersuchungen, Gutachten, Methodenentwicklung; manche betreiben auch akkreditierte LaboreOb ein Ergebnis aus einem akkreditierten Verfahren oder aus einer Forschungsarbeit stammt
Von ENplus anerkannte PrüfstellenAnalyse von Proben im ENplus-ZertifizierungsverfahrenAktuelle Liste auf der Seite der ENplus-Konformitätsbewertungsstellen[8]
Labore von Zertifizierungs- und InspektionsstellenAnalysen im Zusammenhang mit Audits und ProduktionsinspektionenDas Ergebnis bezieht sich auf eine im Rahmen der Inspektion entnommene Probe
Werkslabore der HerstellerLaufende Qualitätskontrolle von Rohstoff und ProduktionWertvoll für den Hersteller; für Käufer gilt: Quelle: Herstellerangabe

Die interne Kontrolle ist Teil der Anforderungen einiger Systeme – DINplus sieht neben der jährlichen externen Inspektion eine verpflichtende interne Qualitätskontrolle vor[28]. Namen von Laboren nennen wir hier nicht; geprüfte Stellen veröffentlichen wir in der Liste unten.

Ergebnisse im Verhältnis zu den Klassengrenzwerten lesen

Ein Ergebnis erfüllt die Anforderung, wenn der vom Labor angegebene Wert innerhalb des Grenzwerts liegt – so steht es in der Anmerkung zur ENplus-Grenzwerttabelle[1]. Bevor Sie ein Ergebnis mit dem Grenzwert vergleichen, prüfen Sie drei Dinge:

  1. Bezugszustand. Asche, Stickstoff, Schwefel und Chlor werden wasserfrei verglichen, Wassergehalt, Heizwert, mechanische Festigkeit und Feinanteil dagegen im Anlieferungszustand.
  2. Einheit. Der Heizwert wird mal in MJ/kg, mal in kWh/kg angegeben (16,5 MJ/kg = 4,6 kWh/kg). Schwermetalle in mg/kg, die übrigen Bestandteile in Masseprozent.
  3. Klasse und Durchmesser. Der Aschegrenzwert liegt für A1 bei 0,70 %, für A2 bei 1,20 %. Ein Ergebnis von 0,9 % erfüllt A2, aber nicht A1.

Wasserfrei und Anlieferungszustand – ein Beispiel

Den Heizwert im Anlieferungszustand berechnet man aus dem wasserfreien Wert mit einer Formel, die die Wassermasse und die zum Verdampfen benötigte Wärme berücksichtigt: Qar = Qd × (100 − M)/100 − 0,02443 × M, wobei M der Wassergehalt in Prozent ist[44],[17]. Pellets mit 18,9 MJ/kg (wasserfrei) und 8 % Wassergehalt haben also im Anlieferungszustand 18,9 × 0,92 − 0,02443 × 8 ≈ 17,19 MJ/kg (4,78 kWh/kg). Derselbe Mechanismus wirkt beim Aschegehalt in die andere Richtung: 0,70 % wasserfrei entsprechen bei 8 % Wassergehalt etwa 0,64 % im Anlieferungszustand. Ein Ergebnis ohne Angabe des Bezugszustands kann daher besser aussehen, als es ist.

Eigene Umrechnungen machen Sie mit unseren Rechnern.

Konformität ist nicht alles

Zwei A1-konforme Pellets können sich deutlich unterscheiden: 0,3 % und 0,7 % Asche bedeuten rund 3 bzw. 7 kg Asche pro Tonne trockenen Brennstoffs. Deshalb betrachten wir neben der Konformität auch die Position des Ergebnisses innerhalb der Klasse und die Konstanz aufeinanderfolgender Chargen – Einzelheiten in unserer Methodik.

Analyseumfang, Dauer und Kosten

Preise nennen wir nicht – sie hängen vom Labor, vom Land, von der Zahl der Bestimmungen und von der Frist ab. Am stärksten beeinflusst der Analyseumfang Kosten und Wartezeit. Praxisnahe Varianten:

  • Basispaket – Wassergehalt, Aschegehalt, Heizwert, mechanische Festigkeit, Feinanteil. Reicht aus, um Angebote zu vergleichen und Lieferungen zu kontrollieren.
  • Vollanalyse für eine Klasse – alle Parameter der Grenzwerttabelle, einschließlich Stickstoff, Schwefel, Chlor, Ascheschmelzverhalten und Schwermetallen. Erforderlich, wenn Sie die Konformität mit Klasse A1 bestätigen wollen.
  • Diagnostische Analysen – Zusammensetzung der Asche (Hauptelemente), wenn sich im Kessel Schlacke bildet, obwohl die Grundparameter unauffällig sind.

Fragen Sie vor der Beauftragung beim Labor nach der benötigten Probenmenge, der Verpackung, der Bearbeitungsdauer und danach, welche Verfahren akkreditiert sind. Soll das Ergebnis in einem Streitfall mit dem Lieferanten verwendet werden, legen Sie die Probenahme vorab fest und bewahren Sie eine versiegelte Schiedsprobe auf.

Laborliste

Die Übersicht wird Labore und Prüfstellen umfassen, die Pellets in Polen, Tschechien, der Slowakei, Deutschland und anderen EU-Ländern analysieren – ausschließlich nach Prüfung ihrer Akkreditierung und deren Umfangs.

Polen

0geprüft

in Vorbereitung

Tschechien

0geprüft

in Vorbereitung

Slowakei

0geprüft

in Vorbereitung

Deutschland

0geprüft

in Vorbereitung

Andere EU-Länder

0geprüft

in Vorbereitung

Häufige Fragen

Darf ein Hersteller seine Pellets selbst prüfen?

Ja, und gute Hersteller tun das – eine interne Qualitätskontrolle deckt Probleme mit Rohstoff oder Presse schnell auf. Das Ergebnis eines Werkslabors ist jedoch eine Herstellerangabe. Als unabhängige Quelle betrachten wir den Prüfbericht eines externen Labors, dessen Akkreditierung die angewandten Verfahren abdeckt, mit dokumentierter Probenahme.

Warum ist der Heizwert im Prüfbericht höher als auf dem Sack?

Meist gibt der Bericht ihn wasserfrei an, der Sack dagegen im Anlieferungszustand, also unter Berücksichtigung des Wassergehalts. Bei 8 % Wassergehalt haben Pellets mit 18,9 MJ/kg (wasserfrei) im Anlieferungszustand rund 17,2 MJ/kg. Vergleichen Sie immer Werte im selben Bezugszustand.

Reicht eine einzige Analyse, um einen Hersteller zu beurteilen?

Nein. Ein Prüfbericht beschreibt eine Probe aus einer Charge. Über einen Hersteller sagt vor allem aus, ob seine Ergebnisse über die folgenden Lieferungen hinweg konstant bleiben – deshalb lohnt es sich beim Einkauf größerer Mengen, für jede Charge einen Prüfbericht zu verlangen und die Ergebnisse über die Zeit zu vergleichen.

  1. [1]

    ENplus® ST 1001:2022 — ENplus® wood pellets – Requirements for companies (2. Ausgabe) (öffnet in einem neuen Tab)

    European Pellet Council / Bioenergy Europe, DEPIgenehmigt am 18.06.2025, gültig ab 01.01.2026Zertifizierungssystemabgerufen am 11.9.2026

    Anhang A, Tabelle 4 (Grenzwerte) und Tabelle 5 (Rohstoffe). Die Grenzwerte sind identisch mit der 1. Ausgabe; geändert wurde die Methode zur Bestimmung des Feinanteils (jetzt ISO 5370).

  2. [8]

    ENplus® — Konformitätsbewertungsstellen (Zertifizierungs- und Prüfstellen) (öffnet in einem neuen Tab)

    European Pellet CouncilRegisterabgerufen am 11.9.2026

    Zertifizierungsstellen: Akkreditierung nach ISO/IEC 17065; Prüfstellen: nach ISO/IEC 17025.

  3. [11]

    ISO 17225-2:2021 Solid biofuels — Fuel specifications and classes — Part 2: Graded wood pellets (öffnet in einem neuen Tab)

    ISO / TC 2382. Ausgabe, 2021-05Norm kostenpflichtiges Dokumentabgerufen am 11.9.2026

    Ausgabe und Umfang der Änderungen wurden anhand der offiziellen Vorschau der Norm bestätigt. Die einzelnen ISO-Werte wurden mit dem FDIS-Entwurf abgeglichen – siehe separate Quelle.

  4. [14]

    ISO/TC 238 Solid biofuels — Katalog der veröffentlichten Normen (öffnet in einem neuen Tab)

    ISONormabgerufen am 11.9.2026

    Aktuelle Ausgaben der Normen zu Prüfverfahren für feste Biobrennstoffe.

  5. [15]
  6. [16]

    ISO 18122:2022 Solid biofuels — Determination of ash content (öffnet in einem neuen Tab)

    ISO / TC 238Norm kostenpflichtiges Dokumentabgerufen am 11.9.2026

  7. [17]

    ISO 18125:2017 Solid biofuels — Determination of calorific value (öffnet in einem neuen Tab)

    ISO / TC 238Norm kostenpflichtiges Dokumentabgerufen am 11.9.2026

  8. [18]
  9. [19]

    ISO 5370:2023 Solid biofuels — Determination of fines content in pellets (öffnet in einem neuen Tab)

    ISO / TC 238Norm kostenpflichtiges Dokumentabgerufen am 11.9.2026

    Ersetzt die zurückgezogene Norm ISO 18846:2016.

  10. [20]

    ISO 17828:2025 Solid biofuels — Determination of bulk density (öffnet in einem neuen Tab)

    ISO / TC 238Norm kostenpflichtiges Dokumentabgerufen am 11.9.2026

  11. [21]
  12. [22]
  13. [23]
  14. [24]

    ISO 21404:2020 Solid biofuels — Determination of ash melting behaviour (öffnet in einem neuen Tab)

    ISO / TC 238Norm kostenpflichtiges Dokumentabgerufen am 11.9.2026

    Ersetzt CEN/TS 15370-1:2006.

  15. [25]
  16. [26]
  17. [27]
  18. [28]

    DINplus — Zertifizierung von Holzpellets der Klasse A1 (Programmbeschreibung) (öffnet in einem neuen Tab)

    Holzforschung AustriaZertifizierungssystemabgerufen am 11.9.2026

    DINplus ist eine Zertifizierung von DIN CERTCO (TÜV-Rheinland-Gruppe) für die Klasse A1 nach DIN EN ISO 17225-2 mit jährlicher Inspektion und Eigenüberwachung.

  19. [44]

    Alakangas E. u. a., Properties of indigenous fuels in Finland (VTT Technology 272) (öffnet in einem neuen Tab)

    VTT Technical Research Centre of Finland2016Wissenschaftliche Quelleabgerufen am 11.9.2026

  20. [47]

    Drobniak A. u. a., Quality assessment of biomass pellets available on the market; example from Poland (öffnet in einem neuen Tab)

    Environmental Science and Pollution Research 31:33942–339592024Wissenschaftliche Quelleabgerufen am 11.9.2026

    30 Pelletproben vom polnischen Markt; 10 erfüllten die Anforderungen an Festigkeit und/oder Feinanteil nicht.

Die Inhalte sind eine redaktionelle Aufbereitung der genannten Dokumente. Grenzwerte sollten Sie stets anhand der aktuellen Ausgabe der Norm bzw. des Dokuments des Zertifizierungssystems bestätigen.

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